Impressum:

Holles Wollfärberei
Inh: Claudia Rumbler
Wehrdaer Straße 149
35041 Marburg

E-Mail: info@holles-wollfaerberei.de
Tel: 0177 / 30 88 010

USt-ID Nr: DE 2885 66 241

 Zu finden bin ich auch hier: https://www.facebook.com/Holleswollfaerberei

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Änderungen der Datenschutzerklärung

Sollten zukünftig Änderungen unserer Datenschutzerklärung vorgenommen werden, so werden die Änderungen stets auf diesen Seiten zu finden sein.

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen


§ 1 Anerkennung von allgemeinen Geschäftsbedingungen

1.1 Für die Geschäftsbeziehung zwischen dem Betreiber des Shops indico artisan, Colette Weigel (nachfolgend „Anbieter“) und dem Besteller (nachfolgend „Kunde“) gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen in der jeweiligen Fassung zum Zeitpunkt der Bestellung.

1.2 Etwaigen anderen AGBs des Kunden wird widersprochen und es werden damit für die Geschäftsbeziehung zwischen dem Anbieter und dem Kunden ausschließlich die AGBs des Anbieters vereinbart.


§ 2 Angebote

2.1 Die Angebote des Anbieters sind freibleibend und eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden zur Bestellung im Online-Shop.

2.2 Die Darstellung der Produkte im Online-Shop stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar. Es kann durch die Darstellung im Internet zu Farbabweichungen kommen, was beim Kauf durch den Kunden zu berücksichtigen ist. Dem Anbieter bleiben Irrtümer und Änderungen in Form, Farbe und/oder Gewicht im Rahmen des Zumutbaren vorbehalten


§3 Vertragsschluss

3.1 Mit der Bestellung einer Ware gibt der Kunde ein verbindliches Angebot an den Anbieter ab, einen Vertrag mit ihm zu schließen.

3.2 Ein Kaufvertrag kommt erst durch die schriftliche Auftragsbestätigung per E-Mail vom Anbieter an den Kunden zustande oder wenn die Bestellung ausgeführt worden ist.

3.3 Änderungen, Ergänzungen, Abweichungen, Nebenabreden, Zusicherung von Eigenschaften und/oder die Aufhebung des Vertrags bedürfen der Schriftform.


§ 4 Eigentumsvorbehalt

4.1 Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung sämtlicher Forderungen Eigentum des Anbieters. Als Bezahlung gilt erst der Eingang des Gegenwertes beim Anbieter.

4.2 Ist der Kunde eine juristische Person des öffentlichen Rechts, ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder ein Kaufmann, bei dem der Kaufvertrag zum Betrieb seines Handelsgewerbes gehört, gilt der Eigentumsvorbehalt auch für Forderungen, die der Anbieter aus laufenden Geschäftsbedingungen gegenüber dem Kunden hat.

4.3 Der Kunde ist zur Weiterveräußerung der Vorbehaltsware im normalen Geschäftsverkehr berechtigt. Eine Verpfändung oder Sicherheitsübereignung ist ihm aber nicht gestattet. Der Kunde ist verpflichtet, beim Weiterverkauf von Vorbehaltsware auf Kredit die Rechte des Anbieters zu sichern.

4.4 Der Kunde ist verpflichtet, solange das Eigentum noch nicht auf ihn übergegangen ist, die Kaufsache pfleglich zu behandeln und die Vorbehaltsware auf seine Kosten gegen Schäden und Verlust versichern zu lassen.


§ 5 Preise/Zahlungsbedingungen

5.1 Preise werden in Euro ausgewiesen; Mehrwertsteuer wird nicht ausgewiesen, da der Anbieter nur ein Kleingewerbe betreibt.

5.2 Fracht-, Verpackungs- sowie vom Kunden evtl. gewünschte Versicherungskosten sind nicht im Preis enthalten und werden getrennt ausgewiesen. Zusätzliche Kosten, die aufgrund von Zöllen, Einfuhr- und Ausfuhrgebühren, Devisenbewirtschaftung etc. entstehen, trägt der Kunde.

5.3 Lieferungen in Nicht-EU-Länder werden ohne die gesetzliche Umsatzsteuer berechnet. Bei Lieferungen in Nicht-EU-Länder fallen ggf. zusätzliche Zölle und Gebühren an, die ebenfalls vom Kunden zu übernehmen sind.

5.4 Zahlungen sind nur an den Anbieter oder von ihm bezeichnete Dienstleister zu leisten. Die Zahlung ist innerhalb von 7 Tagen nach Vertragsschluss als Vorkasse durch Banküberweisung oder per Barzahlung bei Abholung zu leisten.

5.5 Der Kunde kann nur mit solchen Forderungen aufrechnen und aufgrund solcher Forderungen Leistungen verweigern oder zurückhalten, die unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind.

5.6 Kommt der Kunde in Zahlungsverzug, so ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 5 % über dem aktuellen von der Europäischen Zentralbank bekannt gegebenen Basiszinssatz p.a. geltend zu machen. Sollte dem Anbieter nachweislich ein weitergehender Schaden entstanden sein, ist er berechtigt, diesen geltend zu machen.


§ 6 Lieferzeit, -frist und -bedingungen

6.1 Sofern nicht anders vereinbart, erfolgt die Lieferung ab Lager an die vom Kunden angegebene Lieferadresse, jedoch immer erst nach Zahlungseingang. Bei Waren, die durch Individualisierungswünsche des Kunden erst nach der Bestellung produziert werden, besteht in der Regel ein Fertigungszeitraum von 7-21 Tagen nach Eingang der Zahlung. Die Ware wird nach der Produktion unverzüglich versendet.

6.2 Die Lieferung erfolgt zu den auf der Angebotsseite enthaltenen Versandkosten über ein Transportunternehmen nach Wahl des Anbieters, beispielsweise DHL, Hermes oder DPD. Sollten mehrere Artikel erworben werden, obliegt es dem Kunden vorab die Versandkosten zu erfragen, da sie sich aus Größe, Gewicht und Anzahl der gekauften Artikel ergeben.

6.3 Angaben zur Lieferzeit sind unverbindlich, soweit nicht ausnahmsweise der Liefertermin verbindlich zugesagt wurde, und geben lediglich ein ungefähres Zeitfenster wieder, im Rahmen dessen der Kunde den Eingang der Ware nach erfolgter Vorauskasse bei sich erwarten kann. Bei unvorhergesehenen Verzögerungen wird der Kunde unverzüglich vom Anbieter informiert.

6.4 Die Lieferfrist beginnt mit dem Tag der Absendung der Auftragsbestätigung und ist eingehalten, wenn bis zum Ende der Lieferfrist die Ware den vorgesehenen Absendungsort verlassen hat oder bei Versendungsmöglichkeit die Versandbereitschaft der Ware gemeldet ist.

6.5 Sollte die Zustellung der Ware trotz zweimaligem Auslieferversuchs scheitern, behält sich der Anbieter den Rücktritt vom Vertrag vor. Gegebenenfalls erfolgte Gegenleistungen werden dem Kunden, unverzüglich erstattet.

6.6 Bei Vertragsänderungen, die die Lieferfrist beeinflussen können, verlängert sich die Lieferfrist um einen angemessenen Zeitraum. Gleiches gilt beim Eintritt unvorhergesehener Ereignisse (siehe unten: Höhere Gewalt, Streik, Aussperrung).

6.7 Der Kunde wird ausdrücklich darum gebeten die Ware nach Erhalt umgehend auf Vollständigkeit, offensichtliche Mängel oder Transportschäden zu überprüfen. Sollte der Kunde feststellen, dass die Ware beschädigt ist, so muss er dies umgehend dem Versanddienstleister melden und eine Tatbestandsaufnahme (über z.B. Ort, Zeitpunkt, Art der Beschädigung) veranlasst werden. Zudem muss der Kunde auch den Anbieter sofort davon unterrichten. Dies gilt auch wenn die Verpackung unbeschädigt ist und der Schaden zu einem späteren Zeitpunkt beim Auspacken festgestellt wird. Der vom Anbieter beauftragte Versanddienstleister wird die Ware zur Überprüfung der Schadensfeststellung am Zustellort abholen. Im berechtigten Fall (z.B. versicherter Versand) erhält der Kunde, nach Eingang der Unterlagen und Rückgabe der beschädigten Ware beim Anbieter, den Kaufpreis zurück. Dies gilt jedoch nicht wenn der Kunde die Schadenfeststellung schuldhaft vereitelt. In diesem Fall behält sich der Anbieter Schadensersatzansprüche vor.


§ 7 Gefahrübergang

7.1 Die Lieferung erfolgt per Versand. Mit der Auslieferung der Ware an den mit dem Versand Beauftragten, spätestens jedoch mit Verlassen des Absendeortes geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware auf den Kunden über. Ist die Ware versandbereit und verzögert sich die Versendung oder die Abnahme aus Gründen, die der Anbieter nicht zu vertreten hat, so geht die Gefahr mit dem Zugang der Anzeige der Versandbereitschaft auf den Kunden über.


§ 8 Gewährleistung

8.1 Die Gewährleistungsfrist für neue Waren beträgt gegenüber Verbrauchern zwei Jahre ab Erhalt der Ware. Gegenüber Käufern, die nicht Verbraucher sind, beträgt sie ein Jahr nach Gefahrenübergang. Dies gilt nicht, soweit zwingende gesetzliche Vorschriften eine längere Verjährung zwingend vorschreiben oder eine grob fahrlässige oder vorsätzliche Pflichtverletzung vorliegt. Bei Nacherfüllung beginnt die Verjährungszeit nicht neu zu laufen.

8.2 Bei Sachmängeln, denen die Lieferung einer anderen Sache oder einer zu geringen Menge gleichstehen, leistet der Anbieter unter den nachstehenden Voraussetzungen wie folgt Gewähr:

(a) Ist der Kunde Verbraucher, so müssen offensichtliche Sachmängel der Ware unverzüglich, spätestens aber vier Wochen nach Ablieferung schriftlich beim Anbieter angezeigt werden. Nicht offensichtliche Mängel sind unverzüglich, spätestens aber vier Wochen nach Entdeckung schriftlich beim Anbieter anzuzeigen.

(b) Ist der Käufer Unternehmer müssen dem Anbieter offensichtliche Mängel innerhalb einer Frist von zwei Wochen ab Empfang der Ware schriftlich angezeigt werden; andernfalls ist die Geltendmachung des Gewährleistungsanspruchs ausgeschlossen.

Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung. Den Unternehmer trifft die volle Beweislast für sämtliche Anspruchsvoraussetzungen, insbesondere für die Rechtzeitigkeit der Mängelrüge.
Ist der Käufer Unternehmer, gilt als Beschaffenheit der Ware grundsätzlich nur die Produktbeschreibung des Herstellers als vereinbart. Öffentliche Äußerungen, Anpreisungen oder Werbung des Herstellers stellen daneben keine vertragsmäßige Beschaffenheitsangabe der Ware dar.

8.3 Bei berechtigter und rechtzeitiger Mängelrüge ist der Anbieter nach Wahl innerhalb einer angemessenen Frist von 20 Tagen zur Mangelbeseitigung oder zur Ersatzlieferung berechtigt (Nacherfüllung). Eine Rücksendung zur Prüfung darf nur auf dem vom Anbieter vorher bestimmten Versandweg und Versandort vorgenommen werden. Weicht der Kunde von dieser Maßgabe ab, so trägt er die Kosten für die Rücksendung und trägt die Gefahr während der Rücksendung. Im Falle der Nacherfüllung ist der Anbieter verpflichtet, alle zum Zweck der Nacherfüllung erforderlichen Aufwendungen, insbesondere Transport-, Wege-, Arbeits- und Materialkosten zu tragen, soweit sich diese nicht dadurch erhöhen, dass die Ware nach einem anderen Ort als dem Sitz oder der Niederlassung des Kunden verbracht wurde, es sei denn, dies entspräche ihrem bestimmungsgemäßen Gebrauch. Maßgeblich für die Wahrung der Frist ist der Zugang der Unterrichtung beim Anbieter. Unterlässt der Verbraucher diese Unterrichtung, erlöschen die Gewährleistungsrechte vier Wochen nach seiner Feststellung des Mangels.

8.4 Allgemeine Regelungen
8.4.1 Schlägt die Nacherfüllung mindestens zweimal fehl, so ist der Kunde nach seiner Wahl berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten oder eine entsprechende Herabsetzung des Kaufpreises (Minderung) zu verlangen; Schadensersatz kann er nur nach Maßgabe des Folgenden verlangen (siehe unten: Schadensersatz). Ist der Sachmangel nicht erheblich, steht dem Kunden nur das Recht der Minderung zu. Gleiches gilt bei einer unvollständigen Lieferung, es sei denn, der Kunde weist nach, dass für ihn ein Festhalten am Vertrag aufgrund der unvollständigen Lieferung unzumutbar ist. Bei einer nur geringfügigen Vertragswidrigkeit steht dem Kunden jedoch kein Rücktrittsrecht zu.
8.4.2 Wählt der Kunde nach gescheiterter Nacherfüllung Schadensersatz, verbleibt die Ware beim Kunden, wenn ihm dies zumutbar ist. Der Schadensersatz beschränkt sich auf die Differenz zwischen Kaufpreis und Wert der mangelhaften Sache.
8.4.3 Ein Anspruch auf Rückerstattung des gesamten Kaufpreises besteht nicht, sofern der Wert der Waren durch Gebrauch, der über die übliche Prüfung der Ware, wie sie dem Kunden auch in einem Ladengeschäft möglich gewesen wäre, hinausgeht, durch Beschädigung der Ware oder Verpackung oder durch sonstige Umstände, die der Kunde zu vertreten hat, gemindert ist (z.B. Nichtbeachtung von Anwendungshinweisen, fehlerhafte oder nachlässiger Behandlung, dies gilt insbesondere für unsachgemäße Pflege und Reinigung der Waren). In diesem Falle nimmt der Anbieter einen angemessenen Abschlag im Hinblick auf die Wertminderung vor. Bei einer Wertminderung, die so erheblich ist, dass die Ware nicht mehr oder nur unter erheblichen Verlusten weiterveräußert werden kann, erfolgt keine Rückerstattung, die Rücknahme ist dann ausgeschlossen. Diese Einschränkungen der Gewährleistung gelten nicht, wenn der Kunde nachweist, dass diese Umstände nicht ursächlich für den gerügten Mangel sind.


§ 9 Schadensersatz

9.1 Wegen Verletzung von Pflichten aus diesem Schuldverhältnis sowie für unerlaubte Handlungen haftet der Anbieter – auch für seine Erfüllungsgehilfen – nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, beschränkt auf den bei Vertragsabschluss voraussehbaren vertragstypischen Schaden.
Die Haftungsbeschränkungen gemäß vorstehendem Absatz gelten nicht:
- bei schuldhaftem Verstoß gegen wesentliche Vertragspflichten, wobei in diesen Fällen der Schadensersatz beschränkt ist auf den bei Vertragsabschluss voraussichtlich vertragstypischen Schaden,
- in Fällen zwingender Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz,
- bei Schäden, bei Verletzungen des Lebens, des Körpers und der Gesundheit,
- bei arglistigem Verschweigen eines Sachmangels oder
- bei ausnahmsweiser schriftlicher Übernahme einer Beschaffenheits- oder Haltbarkeitsgarantie, sofern der Kunde Schadensersatz wegen des arglistigen Verschweigens oder wegen Nichtvorhandensein der schriftlich garantierten Eigenschaft verlangt.

9.2 Schadensersatzansprüche, die dem Kunden aus Anlass oder in Zusammenhang mit der Lieferung der Ware entstehen, verjähren nach einem Jahr. Dies gilt nicht bei grob fahrlässigen und vorsätzlichen Pflichtverletzungen.


§ 10 Höhere Gewalt, Streik, Aussperrung

10.1 Wird der Anbieter an der Erfüllung von Verpflichtungen durch den Eintritt von unvorhersehbaren außergewöhnlichen Umständen gehindert, die trotz der nach den Umständen des Falles zumutbaren Sorgfalt nicht abgewendet werden konnten – unabhängig davon, ob bei dem Anbieter oder einem von ihm zur Erfüllung dieses Vertrags beauftragten Unternehmen eingetreten – z. B. Betriebsstörung, behördliche Eingriffe oder Anordnungen, Verzögerung in der Anlieferung wesentlicher Rohstoffe, Energieversorgungsschwierigkeiten Krieg, kriegsähnliche Ereignisse, Nichterteilung von Aus-, Ein- oder Durchfuhrgenehmigungen, nationale Maßnahmen zur Beschränkung des Handelsverkehrs, Streik und sonstiger Betriebsstörungen aufgrund eines Arbeitskampfes sowie Verkehrsstörungen etc. so verlängert sich, wenn die Lieferung oder Leistung nicht unmöglich wird, die Lieferfrist in angemessenem Umfange. Wird hierdurch die Lieferung oder Leistung unmöglich, so wird der Anbieter von der Lieferverpflichtung frei.

10.2 Sollte einer dieser Fälle eintreten, so wird der Kunde unverzüglich vom Anbieter informiert und ihm gegebenenfalls die Lieferung eines vergleichbaren Produktes vorgeschlagen. Wenn kein vergleichbares Produkt verfügbar ist oder der Kunde keine Lieferung eines vergleichbaren Produktes wünscht, werden ihm ggf. erfolgte Gegenleistungen unverzüglich erstattet.

10.3 Verlängert sich in den oben genannten Fällen die Lieferfrist oder wird der Anbieter von der Lieferverpflichtung frei, so entfallen etwaige hieraus hergeleitete Schadensersatzansprüche und Rücktrittsrechte des Kunden.

10.4 Treten die vorgenannten Umstände beim Kunden ein, so gelten die gleichen Rechtsfolgen auch für seine Abnahmeverpflichtung.
Auf die hier genannten Umstände kann sich der Anbieter jedoch nur berufen, wenn er den Kunden unverzüglich benachrichtigt. Unterlässt er dies, so treten die ihn begünstigenden Rechtsfolgen nicht ein. Dies gilt auch, wenn sich der Kunde hierauf beruft.

§ 11 Erfüllungsort, Gerichtsstand und anwendbares Recht

11.1 Erfüllungsort für alle Verpflichtungen aus diesem Vertragsverhältnis ist der Geschäftssitz vom Anbieter (siehe hierzu Impressum des Anbieters).

11.2 Der Gerichtsstand für alle aus dem Vertragsverhältnis sowie über sein Entstehen und seine Wirksamkeit entstehenden Rechtstreitigkeiten wird durch den Geschäftssitz vom Anbieter bestimmt.

11.3 Das Vertragsverhältnis unterliegt deutschem Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

11.4 Sollte eine oder mehrere Bestimmungen dieser AGBs unwirksam sein oder werden, so wird die Wirksamkeit aller sonstiger Bestimmungen hiervon nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmungen gilt eine solche als vereinbart, die wirksam ist und der unwirksamen in Ihrem wirtschaftlichen Ergebnis am Nächsten kommt.

11.5 Der Anbieter behält sich das Recht vor, Änderungen oder Ergänzungen der bereitgestellten Informationen vorzunehmen.

Widerrufsbelehrung

 

Widerrufsrecht

 

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu

widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns


Claudia Rumbler
Wehrdaer Strasse 149
35041 Marburg
Deutschland
Telefon: 06421/6970742
E-Mail: info@hollles-wollfaerberei.de


mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post

versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs. Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die

sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstige Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses

Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn,

mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

 

www.haendlerbund.de

Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben

oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je

nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.

Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrages unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden.

Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren.

Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist.

Ausschluss des Widerrufsrechtes

Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen

zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind,

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